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Wolfgang Wilhelm
Ordination
Kassen: Unbekannt
Fachrichtungen: Psychotherapie
Empfohlen für: trans
Behandlungen
Kommentare:
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Erfahrungsbericht durch The Cha(i)nge.
(1) “Kennen ihn nur von Vorträgen über Trans* und war nie persönlich in Therapie bei ihm. Missgendert Patient*innen in seinen Vorträgen; hat sich darüber geäußert, dass Transidentität weiterhin als psychische Krankheit gelten soll; steht der Transition von Minderjährigen sehr kritisch gegenüber.”
(2) Herr Wilhelm ist total charmant und gleichzeitig ernsthaft. Er gab mir das Gefühl, auch die intimsten Fragen und Themen ansprechen zu können und geht sensibel auf wirklich alles ein. Auch Fragen zu kinker Sexualität behandelt er total selbstverständlich. Er lehnt die Diagnose Trans F 6.40 ab, aber er stellt sie für die Kasse und erklärt diesen Widerspruch ausführlich. Schon beim Betreten der Praxis kam „Welche Anrede hätten SIe denn gerne oder wie darf ich sie ansprechen?“. Aber völlig natürlich und selbstverständlich, nicht krampfhaft politically correct. Er wies sogar darauf hin, dass jedem Menschen auch mal etwas Mißverständliches rausrutschen kann und sollte das ihm – wider Erwartens – passieren soll ich sofort bescheid geben, weil das ist das letzte was er will. Er ist total angehm normal und ich habe das Gefühl, er hat in seiner Praxis schon echt viel gesehen und man kann ihn mich nichts verblüffen.Herr Wilhelm ist total kompetent, aber er lässt es nicht raushängen. Er arbeitet auch für das Ministerium und für die Stadt, aber auch da ist er total bescheiden und prahl nie (wie andere Therapeuten das sehr wohl tun). Toll fand ich, dass er mich vor der Regenbogenparade darauf aufmerksam gemacht hat, dass wir uns dort ja vielleicht treffen und er sagte, er würde mich grüßen, wenn wir uns sehen, weil nicht zu grüßen ist für ihn unfreundlich, aber ich bin völlig frei, ob ist sein „hallo“ erwidern will oder nicht…Ich bin nicht selbst dick, aber mein Partner ist es und es war in der Therapie mehrfach Thema – daher weiss ich, dass Herr Wilhelm dafür sensibel und wertschätzend ist. , Auch seine Einstellung zu Ethnie und Hautfarbe kenne ich nur aus dem Gespräch, aber da ist er auch total sensibel und wertschätzend. -
Ich kenne Wolfgang Wilhelm ebenfalls von Vorträgen/Workshops und habe seine Art, über Trans Personen (auch eigene Patient:innen) zu sprechen als abwertend emfunden
z.B. hat er problematisiert, dass es für Trans Personen oft kein anderes Thema mehr gibt, als trans zu sein.Beim Thema Rassismus sehe ich auch grobe Schwierigkeiten
z.B. hat er beim Thema Diskriminierung von queeren Personen (vor allem Schwulen Männern) die Problematik betont bei „jungen Männern aus Syrien“ und so weiter (als Täter) verortet und diese Sicht auch gegenüber kritischen Stimmen von Fachleuten aus dem Publikum verteidigt. Andere Personen aus dem Publikum haben sich dadurch sichtlich bestätigt in ihren rassistischen Ressentiments und dem Fehlen eigener Verantwortung gefühltDarüber hinaus standen viele seiner Aussagen im Bereich geschlechtliche und sexuelle Identität dem wissenschaftlichen State of the Arts ganz klar entgegen
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